Viktoria Herxheim – SVR 4:0 (1:0)

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Viktoria gewinnt dank Pressing und Kampf.

Vor einem halben Jahr gewann der SVR bei der Viktoria mit 0:5.
Die jüngste Lokalderbybegegnung endete am Sonntag Abend vor 1200 Zuschauern ganz anders.
Die Viktoria gewann verdient mit 4:0.
Von Beginn an waren die Herxheimer aggressiver und kampfbetonter. Das hatte das bisher sehr erfolgreiche SVR-Team so nicht erwartet. Die Gastgeber kauften den Gästen bereits nach 10 Min. den „Schneid ab“. Die Lilanen fanden über die gesamte Spieldauer kein Gegenmittel, um die voll dagegen agierenden Viktoria-Spieler zu bändigen.
Zeitweise hatte der SVR-Fan den Eindruck, die Lilanen würden ohne Sturm Spielen.
Beide SVR-Stürmer, Moritz und Paul Stock, waren verletzungsbedingt nicht einsetzbar.
So mühten sich Kiefer, Srzrentic und Bittner vergeblich um die Besetzung des Sturmzentrums.
Nach einem Angriff über links konnten die Herxheimer in der 11 Min. mit 1:0 in Führung gehen.
Danach gestalteten die Lilanen das Spiel bis zur Pause ausgeglichen.
Kurz vor dem Pausenpfiff verletzte sich der Kapitän, Marc Socher, bei einem Zweikampf so sehr, dass er das Feld verlassen musste. Für ihn kam Marco Krucker ins Spiel.

Im zweiten Durchgang bot sich das gleiche Bild. Nicolas Fink erzielte nach einer unglücklichen Abwehrsituation das 2:0 für die Gastgeber. Nun öffneten die Rülzheimer, die bis dahin nicht gut stehende  Abwehr. Das führte zu weiteren gefährlichen Situationen.  Noch zu diesem Zeitpunkt hätte das Spiel kippen können, wenn die SVR-Truppe schön herausgespielte Torchancen von Bittner und Srzentic genutzt hätte. Den Rest vereitelte der Keeper der Herxheimer Konstantin Stengel.
Als in der 56. Min. Andelo Srzrentic einen Viktoria Stürmer im Strafraum zum Fallen brachte, verwandelte den fälligen 11-Meter der Routinier Cenusa zum 3:0. Und nur wenig später, in der 77. Min., erzielte Niclas Fink nach einer guten Einzelleistung sein zweites Tor, zum Endresultat von 4:0.
Fazit:
Das SVR-Team war bisher auf eine so aggressive Spielweise nicht eingestellt. Diese neue Situation konnte nicht mit den bisherigen Mitteln gelöst werden, auch weil Paul Stock im Zentrum fehlte. Das Spiel-System des SVR musste aus diesem Grunde auf mehreren Position geändert werden. Vielleicht war das zu viel Veränderung für ein so brisantes Lokalderby?

Franz Pietruska

Bilder vom Spiel